In diesem Projekt werden Jugendliche darin unterstützt, sich in Deutschland eigenständig gesund und ökologisch ernähren zu können. Ihnen werden Möglichkeiten gezeigt, die ihnen in Deutschland zur Verfügung stehenden kulinarischen Produkte zu nahrhaften Gerichten zuzubereiten.

Dabei werden die Kompetenzen der Jugendlichen, die diese auf Grund ihrer Herkunft mitbringen, wertgeschätzt und so ein Gegenpol zu der in vielen Bereichen herrschenden Leistungserwartung und Überforderung geschaffen. Dadurch, dass diese Kinder aus anderen Ländern und Kulturkreisen kommen, bringen sie Erfahrung und Wissen mit, welches deutschen Kindern und Erwachsenen unbekannt ist. In dem Projekt wollen wir gemeinsam die kulinarischen Besonderheiten der verschiedenen Kulturen entdecken, uns darüber austauschen, gemeinsam einkaufen, kochen und essen und dann mit künstlerischen Methoden einen Weg finden, diese in einem Kochbuch festzuhalten und Außenstehenden präsentieren zu können. Durch den interkulturellen Austausch wird gegenseitiges Verständnis und der integrative Gedanke gefördert.

Zu Beginn des Projekts haben wir uns über landestypische Gerichte sowie traditionelle Essgewohnheiten aus Deutschland und den jeweiligen Herkunftsländern ausgetauscht. Die Jugendlichen wurden aufgefordert, Rezepte aus ihrem Land ausfindig zu machen und in den nächsten Treffen mitzubringen. Im Laufe des Projekts kauften wir gemeinsam ein, bereiteten gemeinsam einige Gerichte zu und aßen sie in landestypischer Art und Weise. Die Jugendlichen lernten eine Linoldrucktechnik kennen, mit Hilfe derer sie „ihre“ Rezepte illustrieren sollten. Sie lernten, eigene Bildideen zu entwickeln und umzusetzen. Am Computer wurden ihnen einfache Layouttechniken beigebracht, sie schrieben ihre Rezepte auf und übten dabei den Umgang mit der deutschen Sprache.

 

Am Ende des Projekts wurden alle Beiträge zu einem Buch zusammengebunden. So entstand unser bebildertes Kochbuch mit internationalen Rezepten.

 

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Leitung

Julia Patschorke, Illustratorin, Kulturpädagogin

Mit freundlicher Unterstützung der Landeshauptstadt München und in Kooperation mit dem Referat für Gesundheit und Umwelt, Abteilung Gesundheitliche Versorgung und Prävention