ICOYA möchte Jugendlichen in verschiedenen Bereichen ermöglichen, ihre Interessen einzubringen, Erfahrungen zu sammeln, zu lernen und Kompetenzen zu erreichen, die ihnen für ihr Berufsleben förderlich sind.

Die Jugendlichen können sich in den Bereichen Kunst, Medien, Bildung, Politikund Gesellschaft/Kultur an verschiedenen Projekten beteiligen.

 

Wir versuchen, stabile Gruppen aufzubauen und das Zusammenleben zu fördern. Gleichzeitig fördern wir die Jugendlichen in der Umsetzung ihrer eigenen Projektideen.

Die Kreativität und die eigenen Ideen der Jugendlichen, besonders im Hinblick auf eine zukünftige berufliche Selbständigkeit, sollen entwickelt und gefördert werden.

 

Das Projekt wendet sich insbesondere

 

• an Schulen, vor allem an solche Hauptschulen, an denen die sozialen Probleme massiv spürbar sind

• an Gemeinschaftsunterkünfte für Asylbewerber

• an Jugendzentren

 

Durch Öffentlichkeitsarbeit soll auf die Situation der Jugendlichen aufmerksam gemacht werden.

Ebenso soll dieses Projekt, das die Förderung der Kreativität in den Vordergrund stellt, den Jugendlichen Selbstvertrauen vermitteln, es trägt zur Entwicklung ihrer Persönlichkeit, zur Verbesserung ihrer Lebenssituation und zur Stabilisierung ihrer Zukunftsperspektive bei.

 

Die Jugendlichen erfahren im Rahmen dieses Modellprojektes eine qualitative Einzel- und Gruppenbetreuung durch soziale und therapeutische Betreuung, Einzel- und Gruppenhilfe bei Problemen in der Schule, in der Familie und bei Gewalterfahrungen.

Das interkulturell kompetente Team besteht aus qualifizierten Künstlern, Pädagogen, Therapeuten und Sozialpädagogen, die sich durch Erfahrung im Umgang mit Personen und Gruppen aus sozial schwierigen Verhältnissen auszeichnen.

 

Die Teilnahme an den Gruppen ist kostenlos.

Die Gruppen finden hauptsächlich in den Schulen, Unterkünften und Zentren statt, dadurch fallen keine größeren Raumkosten an.

Für die Leitung ist ein funktionierendes Büro mit entsprechender Ausstattung erforderlich, ein Konferenzraum und ein Werk- und Medienraum.

 

Die Honorarkosten für die Gruppen werden über Stiftungen, Spenden und Mitgliedsbeträge finanziert.

Aufgrund der notwendigen Kontinuität ist es wichtig, dass die Gruppen von geschulten Kräften geleitet werden. Diese werden als freie Mitarbeiter honoriert. Ehrenamtliche können unterstützend eingesetzt werden. Wenn diese die entsprechende Ausbildung und Erfahrung haben, können sie selbständig Gruppen leiten.