Fotografie als Methode

Fotografie eignet sich in hohem Grad für die kreative Arbeit mit Jugendlichen und Kindern. Als Methode zur Entfaltung der eigenen künstlerischen Potentiale bietet sie die Möglichkeit ohne Vorkenntnisse oder Sprachbarrieren direkt anzufangen und zu experimentieren.

Fotoworkshops sind Bestandteil von bei zahlreichen ICOYA Projekten, entweder als Baustein in Projekten wie den „kleinen Zeitungsmachern“ oder als eigenständig konzipiertes, mehrtägiges Angebot z.B.  im Rahmen der Straßenkunst – Camps.

Durch die professionelle Begleitung durch erfahrene Trainer können wir sowohl eine hohe Qualität der Ergebnisse herstellen als auch individuell auf jeden Einzelnen Teilnehmer eingehen. So ist die zuverlässige und qualitativ hochwertige Herstellung von Prints deren Verteilung von (oft unterschätzter) großer Bedeutung.

Fotografie kann aber auch Vehikel im wahrsten Sinne sein, Grund oder Vorwand etwa, um raus zu gehen und neues zu entdecken (bei der Arbeit mit Geflüchteten von besonderer Bedeutung) oder alt bekanntes mit neuen Augen zu sehen. Exkursionen und Ausstellungsbesuche erwiesen sich stets als Inspiration und Horizont erweiternd. 

 


Inhalte:

  • Gemeinsames (kritisches) Reflektieren über Wirkungsweise und Potential der Fotografie, Sensibilisierung zu Themen wie Recht am eigenen Bild, soziale Verantwortung im Umgang mit Bildern
  • Teamarbeit in professionellen Studio Sets mit Blitzanlage und Hintergrundsysthem bindet viele Teilnehmer gleichzeitig in die Bildentstehung ein, fördert die Kommunikationsfähigkeit und vermittelt auf direkte Art die Prioritäten für gelungene Bilder.
  • Vermittlung von technischen Kenntnissen und Fähigkeiten, in Einzelgesprächen oder als Gruppenübung mit geeigneten Methoden

Projektleitung: Max Kratzer (Fotograf), Stephanie Uhlenbrock (Fotografin)